19. Nov, 2017

Zwergzebus

Vielen Ruflingern sind vielleicht schon bei ihren Spaziergängen in Rufling-Umgebung die kleinen Rinder aufgefallen die auf der Ranch der Familie Wagenhofer dem Parzmeierhof in Südwesten des Schloss Rufling friedlich grasen. Die Zwergzebus sind absolute Bio-Rinder deren Fleisch von Gourmets, aber auch von gesundheitsbewußten Konsumenten hoch geschätzt wird.

INFOS zu dieser Rinderrasse:

ZWERGZEBU

Wer glaubte, mit Wagyu, Kobe und Co. sei der Olymp des kulinarischen Fleischgenusses bereits erklommen, muss jetzt möglicherweise umdenken. Von den grundsätzlichen Voraussetzungen, die Zwergzebus für die Fleischherstellung mit sich bringen, über die Zucht, Fütterung und Haltung bis hin zur Verarbeitung hat der Zwergzebu-Kenner und Metzger Michael Ehrkamp über mehrere Jahre geforscht, experimentiert und schließlich strenge Kriterien aufgestellt. Das Ergebnis: extrem feinfaseriges Fleisch mit einem hohen Anteil an Muskelmasse und einem leichten Wildgeschmack.

Da Zwergzebus ähnlich wie Wild kaum Fett, sondern hauptsächlich Muskelmasse ansetzen, ist eine Mast nicht möglich, das Fleisch bleibt somit immer besonders fettarm.

Zwergzebu stammt direkt vom Auerochsen ab

Das Zwergzebu (zool. Bos indicus) stammt wie das Hausrind in direkter Linie vom Auerochsen ab, ist aber bis heute in seiner Wildform erhalten geblieben. Unverwechselbar ist das Zwergzebu durch die ausgeprägten Hörner, den Buckel und die vielfältige Färbung und Musterung. Mit ihrem Stockmaß von etwas mehr als einem Meter bringen es die langlebigen Rinder auf ein Gewicht von 350 – 400 Kilogramm. 

Dem Vernehmen nach soll Ende November wieder ein Zebu geschlachtet werden.

Es ist sicher ratsam sich rechtzeitig ein Stück Rinderbraten bei Horst Wagenhofer zu sichern: Tel: 0664 4228162